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Ja liebe Freunde des Motorsports, der erste Teil unserer Langstreckenmeisterschaft ist vorüber und wir können ein sehr positives Fazit unterm Strich mitnehmen. Mitnehmen aus einem simplen Grund, wir starten Ende August die zweite Langstrecken Meisterschaft. 5 wahnsinnig tolle, spannende und spektakuläre Rennen sind nun seither vergangen. 19 Teams waren von Beginn an vertreten, das schöne dabei viele davon waren auch zum Schluss noch dabei und das spiegelt die Vielseitigkeit und der hohe Spaßfaktor wieder.

Alles Begann mit dem Promotion Rennen in Sebring zum Auftaktrennen der LMS. Danach folgten Klassiker und legendäre Rennenstrecken wie Le Mans, Abu Dhabi bei Nacht, Nordschleife und das Abschlussrennen in Spa. Es gab für jeden Fahrer höhen und Tiefen, Frust und Freude aber den Spaß ließ sich keiner nehmen. Bis zum Schluss kämpften die Piloten noch um Positionen, bei kaum einer anderen Meisterschaft waren die Punkteabstände so dicht wie in dieser.

Natürlich kann es bei einer Meisterschaft nur einen Gewinner geben und das ist in der Einzelwertung Michael Haidorf aus dem Team FANATEC DTMR mit seinem Teamkollege Jörg Burkhardt erreichten Sie gemeinsam Platz 2 in der Teamwertung. Beide haben gezeigt, dass auch ein Chevrolet Camaro mehr als nur Siege einfahren kann.

Platz 2 in der Einzelwertung eroberte sich Manfred Schneider vor Manuel Birkner auf Platz 3. In der Teamwertung erreichten die beiden Audi R8 Piloten Platz 1.

Platz 3 in der Teamwertung ging an das Team LIQUI MOLY RACING. Pilotiert von Markus Müller und Kai Teves.

 

Glückwünsch an alle Teilnehmer des Rennens, vielen Dank an alle Zuschauer und Fans der SRC.

Wir bedanken uns recht herzlich bei all den Fahrern und Teams die diese Saison möglich gemacht haben. Vielen Dank an unsere Admins die zu jeder Zeit tatkräftig unterstützt haben. Ein Besonderer Dank geht an Roland Niemann, der uns reichlich Zuschauer bringt und einen grandiosen Job macht. Danke Roland

 

 

 

 

 

Fahrermeisterschaft

1. Platz Michael Haidorf Team FANATEC DTMR
2. Platz Manfred Schneider SKS-Racing
3. Platz Manuel Birkner SKS-Racing

 Teammeisterschaft

1. Platz SKS-Racing
2. Platz Team FANATEC DTMR
3. Platz LIQUI MOLY RACING
4. Platz Chaos Racing
5. Platz SKS GT-R Racing
6. Platz Speedy Konsales
7. Platz Moskito Racing
8. Platz Schlumpf Power Racing
9. Platz FS Racing
10. Platz SRC-AG
11. Platz PC Motorsport
12. Platz Tarmac Sharks Team Audi by P1-Gaming
13. Platz Tarmac Sharks Team BMW by P1-Gaming
14. Platz Flatout Racing
15. Platz Tamac Sharks Team Aston by P1-Gaming

Gesamte Punktetabelle

Gefahren wird die SRC GT-Masters Langstreckenmod die bereits in der Saison 1-2014 gefahren wurde. Den angestrebten Einbau neuer Fahrzeuge, wie zum Beispiel die neue Corvette und diverse technische Änderungen müssen wir auf die LMS Saison 2015 verschieben.

Wer von euch aber neugierig sein sollte kann ab November 2014 an unserer GT-Masters Saison teilnehmen dort findet ihr alle neuen Fahrzeuge und technischen Änderungen die zum größten Teil auch in der nächsten LMS 2015 Saison zum Einsatz kommen.

Eine große Änderung wird es in der Saison 2-2014 aber doch geben. Auf Wunsch vieler Fahrer wurde der Rennstart in die Abendstunden gelegt. d.h. wir werden auch den Server entsprechend mit realem Wetter und Uhrzeit bestücken.

Wir gratulieren den Siegern der vergangenen LMS Saison und bedanken uns an dieser Stelle bei allen Fahrern und Teams für eure Teilnahme. Wir würden uns dennoch freuen wenn wir euch oder auch neue Fahrer und Teams in der Saison bei uns begrüßen dürfen!

Die SRC GT-Masters LMS 2014 startet am 12.07 um 13:00 Uhr mit der Qualifikation der Langstrecken Meisterschaft zum 5. Wertungslauf in Belgien auf einem der größten Traditionskurse der Geschichte, Spa-Frachochon. Die große Besonderheit und das Highlight ist auch wieder ähnlich wie auf der Nordschleife, dass wir bei diesem Event auch Einzel Anmeldung nur für dieses Rennen zulassen.

Die Piloten haben 30 Minuten Zeit auf der Strecke Ihre schnellste Runde zu fahren. Rundenbegrenzung gibt es keine. Wir dürfen also sehr gespannt sein, wer es schafft sich die Pole Position zu erfahren und welches Team zudem die Beste Ausgangslage für das Rennen schafft. Der ein oder andere Fahrer hat durch die letzte Qualifikation auf der Grünen Hölle eine Zeitstrafe von 60 Sekunden auf das in Spa stattfindende Qualifying zu erwarten.

Nach der Qualifikation und einem kurzen Warm Up beginnt die Startphase und Formations Runde, der Start erfolgt fliegend gegen 14 Uhr. Die Bedingung sind schwer einzuschätzen, Spa ist wieder so eine typische Strecke, bei der das Wetter macht, was es will. Welches Team und welcher Fahrer sich an diese Bedingungen am besten einstellen und umsetzten kann, Fehler frei und mit einer funktionierenden Strategie durchs Rennen kommt, hat für ein gutes Ergebnis keine schlechten Karten. Hier auf dieser Strecke kann auch ein völlig anderes Bild als wir es vermutlich erwarten entstehen.

Die Kombination hier auf dieser Strecke ist für viele Fahrer sicher nicht einfach, denn hier ist ein absolut ausgewogenes Setup mit wenig Flügel gefragt, Durch diesen Umstand was alleine schon die Strecke für ein ausgewogenes und sicheres Setup fordert dürfen wir gespannt sein, wer es schafft die beste Kombination aus allen Sektor Gegebenheiten auf der Strecke umzusetzen und auch die Reifen nicht zu sehr zu beanspruchen.

Wir freuen uns auf das Rennen in Spa. Wir erwarten ein tolles, anspruchsvolles und sehr spannendes Rennen und freuen uns natürlich auch über zahlreiche Zuschauer und Teilnehmer.

Die Startphase verlief bis auf ein paar kleine aber nicht nennenswerte Ausnahmen relativ gut ab. Die Einführungsrunde erfolgte über die gesamte Schleife. Mit angenehmen 25° Streckentemperatur war es auch Möglich mit den Mittleren und Harten Reifen an den Start zu gehen.
Die Wettervorhersage hat 55% Regen angekündigt und das um 14 Uhr, also genau pünktlich zum Rennstart. Die Wolken waren dich, es sah aus, als ob es jeden Moment anfängt mit Regnen, dem war aber erst einmal nicht so.
Michael Haidorf, gelang ein gelungener Start, Manuel hatte hingegen einen leichten Verzug, konnte aber ohne weiteres auf Platz 2 bleiben. Manfred Schneider musste sich direkt zu beginn gegen Joris verteidigen, dem es auch gelang an Manfred vorbei zu gehen, jedenfalls kurzzeitig, denn Ausgang der Spitzkehre auf dem kurzen Grand Prix Kurs verlor er sein Auto und Manfred hatte die Position wieder zurück.

Michael konnte Vorne frei fahren und setzte sich zu Beginn leicht ab, konnte und wollte erst einmal nicht über die 3 Sekunden Abstand zu Platz 2 einfahren, möglich wäre es gewesen, denn Michael war mit den weichen Reifen unterwegs, die auf dem Kurs mal einiges schneller sind, wie die mittleren Reifen. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht klar, wer welche Strategie verfolgte. Das wurde erst dann deutlich, als Manuel B. einer der ersten Piloten war, der an die Box kam und das Fahrzeug auftankte.

Weiter hinter im Feld, gab es tolle Zweikämpfe zwischen Tobias Nemeczek, Kevin Oderwald und Michael Welle. Die beiden Porsche pilotiert von Tobias und Kevin vom Team Konrad Motorsport, sind mit wahnsinnig geringem Abtrieb unterwegs gewesen, was dem ein oder anderem Kopfzerbrechen auf der Döttinger Höhe bereitete.

Stefan Daenecke musste sein Fahrzeug schon relativ früh abstellen, auf Grund eines Motorschadens, den er sich durch versehentliches Gänge überspringen beim Runterschalten zuzog. Der ein oder andere Abflug gab es natürlich auch auf der Grünen Hölle. Tobias erwischte es und versuchte noch mit einem platten Reifen zurück an die Box zu kommen, musste aber wenig später sein Auto abstellen.

War das ein schönes und spannendes Rennen, viele Zweikämpfe, tolle Bilder und Aufnahmen. Immer mal wieder fing es kurz an zu regnen und hörte auch wenig später direkt wieder auf. Das hat dem ein oder anderen Fahrer auch kurzzeitig ganz schön zum grübeln gebracht. Platz 1 ging wiedererwartend an Michael Haidorf, gefolgt auf Platz 2 von Manuel Birkner und Platz 3 ging an seinen Teamkollege Manfred Schneider. Glückwünsch an das Podium, Glückwunsch an alle Teilnehmer der Höllen Fahrt, vielen Dank an die zahlreichen Zuschauer und Fans der SRC.

Am 12.07. geht es in das vorerst letzte Langstrecken Rennen der Session. Spa-Francorchamps gehört auch zu den Strecken, die eine lange Motorsport Geschichte mit sich zieht und auch einen gewissen Kult Status genießt. Genau auf dieser Strecke wir die SRC das Finale der LMS bestreiten. Wir freuen uns auf das kommende Renne mit Euch.

Zur Streamaufzeichnung

Die SRC GT-Masters LMS 2014 startet am 14.06 um 13:00 Uhr mit der Qualifikation der Langstrecken Meisterschaft zum 3. Wertungslauf auf der Norschleife. Die große Besonderheit und das Highlight hier auf der Nordschleife ist, das wir bei diesem Event auch einzel Anmeldung nur für dieses Rennen zulassen und es ein großes Fahrerfeld verspricht.

Die Piloten haben 30 Minuten Zeit auf der über 25 km langen Strecke Ihre schnellste Runde zu fahren. Rundenbegrenzung gibt es keine, allerdings werden wir nicht viele Runde von den Fahrern durch die Zeitbegrenzung sehen. Wir dürfen also sehr gespannt sein, wer es schafft sich die Pole Position zu erfahren und welches Team zudem die Beste Ausgangslage für das Rennen schafft. Einige Fahrer haben durch die letzte Qualifikation in Abu Dhabi eine Zeitstrafe von 60 Sekunden auf das dortige Qualifying Ergebnis auf der Nordschleife zu erwarten.

Nach der Qualifikation und einem kurzen Warm Up beginnt die Startphase und Formations Runde, der Start erfolgt fliegend gegen 14 Uhr. Die Bedingung wie wir Sie vermutlich im Qualiying antreffen werden, scheint sich auch im Rennen fortzusetzten, das würde dann bedeuten, dass wir laut Vorhersage sehr wechselhaftes Wetter erleben dürfen und uns zudem auf angenehm milde Bedingungen einstellen können, ein Regenrennen ist hier dennoch nie auszuschließen. Wir wissen und kennen alle die unberechenbare Nordschleife. Also sind die Fahrer mehr oder weniger gezwungen das Setup auch so zu bauen, dass es auf nasser Strecke ebenfalls funktioniert. Die Norschleife auch unter dem Namen Grüne Hölle bekannt, sagt eigentlich schon alles aus. Die Kombination aus sicherem und schnellem Fahren ist hier absolut entscheidend. Welches Team und welcher Fahrer sich an diese Bedingungen am besten einstellen und umsetzten kann, Fehler frei und mit einer funktionierenden Strategie durchs Rennen kommt, hat für ein gutes Ergebnis keine schlechten Karten. Hier auf dieser Strecke kann es auch ein völlig anderes Bild als wir es in Abu Dhabi gesehen haben entstehen.

Die Kombination hier auf dieser Strecke ist für viele Fahrer sicher nicht einfach, denn hier ist ein absolut ausgewogenes Setup mit viel Flügel gefragt, dennoch muss es ein Kompromiss geben, denn gerade auf der Nordschleife gibt es auf der Döttinger Höhe eine wahnsinnig lange Gerade an der unter normalen Umständen nur Überholt werden kann. Durch diesen Umstand was alleine schon die Strecke für ein ausgewogenes und sicheres Setup fordert dürfen wir gespannt sein, wer es schafft die beste Kombination aus allen Sektor Gegebenheiten auf der Strecke umzusetzen und auch die Reifen nicht zu sehr zu beanspruchen.

Wir freuen uns auf das Rennen auf der Nordschleife. Wir erwarten ein tolles, anspruchsvolles und sehr spannendes Rennen und freuen uns natürlich auch über zahlreiche Zuschauer und Teilnehmer.

Zum Livestream

 

Die SRC GT-Masters LMS 2014 startet am 17.05 um 13:00 Uhr mit der Qualifikation der Langstrecken Meisterschaft zum 2. Wertungslauf in Abu Dhabi. Die große Besonderheit und das Highlight hier auf dem Yas Marina Circuit ist das wir das Event in der Nacht und unter Flutlicht bestreiten werden.

Die Piloten haben 30 Minuten Zeit auf der insgesamt 5,554 km langen Strecke Ihre schnellste Runde zu fahren. Rundenbegrenzung gibt es keine. Wir dürfen also sehr gespannt sein, wer es schafft sich die Pole Position zu erfahren und welches Team zudem die Beste Ausgangslage für das Rennen schafft. Einige Fahrer haben durch die letzte Qualifikation in Le Mans eine Zeitstrafe von 60 Sekunden auf das dortige Qualifying Ergebnis in Abu Dhabi auf dem Yas Marina Circuit zu erwarten.

 

Nach der Qualifikation und einem kurzen Warm Up beginnt die Startphase und Formations Runde, der Start erfolgt fliegend gegen 14 Uhr. Die Bedingung wie wir Sie vermutlich im Qualiying antreffen werden, scheint sich auch im Rennen fortzusetzten, das würde dann bedeuten, dass wir laut Vorhersage schönes Wetter erleben dürfen und uns zudem auf sehr warme und trockene Bedingungen einstellen können, ein Regenrennen ist hier absolut unwahrscheinlich und das schließt bei vielen Fahrer neue und zum Teil große Hoffnung. Wir dürfen also diesmal gespannt sein, wer seine Reifen im Gegensatz zu Le Mans nicht überhitzt und damit den Verschleiß kontrollieren und lange Distanzen zurück legen kann. Welches Team und welcher Fahrer sich an diese Bedingungen am besten einstellen und umsetzten kann, Fehler frei und mit einer funktionierenden Strategie durchs Rennen kommt, hat für ein gutes Ergebnis keine schlechten Karten. Zumal auch ein Michael Haidorf und Manuel Birkner durch das letzte Rennen als Favoriten ins Rennen gehen werden, kann es hier auf dieser Strecke auch ein völlig anderes Bild als wir es in Le Mans gesehen haben entstehen.

Die Kombination hier auf dieser Strecke ist für viele Fahrer sicher nicht einfach, denn hier ist ein sehr ausgewogenes Setup mit viel Flügel gefragt, dennoch muss es ein Kompromiss geben, denn auch in Abu Dhabi gibt es zwei lange Geraden wo die Fahrer ungerne einfach auf der Gerade geschluckt werden.Durch diesen Umstand was alleine schon die Strecke für ein ausgewogenes Setup fordert dürfen wir immer noch gespannt sein, wer es schafft die beste Kombination aus allen Sektor Gegebenheiten auf der Strecke umzusetzen und auch die Reifen nicht zu sehr zu beanspruchen.

Wir freuen uns auf das Rennen in Abu Dhabi. Wir erwarten ein tolles, anspruchsvolles und sehr spannendes Rennen hier auf dem Yas Marina Circuit und freuen uns natürlich auch über zahlreiche Zuschauer.

Zum Livestream

 

Der 1. Wertungslauf der SRC GT-Masters LMS 2014 auf der alten Le Mans Strecke stand ganz im Zeichen des Wetters. Die speziellen Anforderungen dieser Rennstrecke und das sehr wechselhafte Wetter, lassen uns auf ein interessantes und spannendes Rennwochenende zurückblicken.

Die Startphase verlief bis auf ein paar kleine aber nicht nennenswerte Ausnahmen relativ gut ab. Manuel Birkner sorgte kurz für ein unplanmäßiges Highlight in der Formationrunde, als Ihm beim Reifen aufwärmen der rechte hintere Reifen auf die Grasnarbe geriet und sein Fahrzeug sich anschließend in die Leitplanke drehte. Nicht viel passiert und zum eigentlichen fliegenden Rennstart war die Formation wieder in Reih und Glied.

Die Fahrer haben sich zur Startphase mit 13° Streckentemperatur schwer getan mit dem Fahrzeug zurecht zu kommen und die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Wir sahen auch aus diesem Grund viele Fahrer in der Anfangsphase mit den weichen rot markierten Reifen, die im Vergleich zur mittleren und harten Reifenmischung schneller und besser auf Temperatur zu bekommen sind. Dann fing es auch schon nach relativ kurzer Zeit an mit regnen und die Strecke wurde nass und rutschig. In dieser Regenphase waren es kurzzeitig bis 7% Streckennässe und auch dort waren die Fahrer mit den weichen rot markierten Reifen wieder einmal klar im Vorteil gegenüber denen, die mit den härteren und weniger Grip liefernden Reifen unterwegs waren. Nach dem es wieder abtrocknete und wir zudem auch die ersten Boxenstopps sahen, waren im ersten Teil der Stopps diejenigen besser dran, die mit den härteren Reifen fuhren, denn die mussten nur Nachtanken und konnten sich somit das Reifenwechseln sparen.
Dennoch der Abstand war nicht so groß wie er ohne Regen wäre, denn genau in dieser Zeit war der weiche Reifen einfach deutlich schneller und das war damit auch der Grund warum die Abstände nicht so groß ausgefallen sind, wie vielleicht von einigen Fahrer erhofft. Dieses Regenszenario wie wir es in der Anfangsphase erleben durften, setzte wieder ein.
Die Bedingungen waren relativ identisch und Vergleichbar mit der ersten Regenphase. Wir sahen hier schon erste Positionswechsel und Verschiebungen alleine nur durch die Boxenstoppstrategie. Manuel Birkner wechselte sich laufend mit Michael Haidorf an der Spitze ab und es war zwischen den beiden Kontrahenten zu jeder Zeit wahnsinnig spannend. Während hingegen Brian im ersten Turn etwas zurückviel spulte er sich mit einer tollen Strategie und einem gelungenen Boxenstopp auf Position zwei vor Michael Haidorf. Dann war es soweit ein weiterer großer Schockmoment für die Holländer. Brian Smeets stellte nach der ersten langen Gerade sein Auto ab und verließ kurze Zeit später die Strecke. Kein technischer Defekt oder Disconnect soviel sei gesagt. Damit war Michael Haidorf wieder auf Platz 2 unterwegs.

Etwas weiter hinten auf den Positionen drei vier fünf sorgten Michael Welle, Manfred Schneider und Markus Müller für reichlich Spannung und vielen Positionswechsel.
Markus Müller hat sich auffällig lange schwer getan an Michael Welle vorbei zu kommen, denn Markus hatte auf der Geraden selbst im Windschatten von Michael Welle keine Chance vorbei zu kommen und holte im dritten und Letzten Sektor wahnsinnig auf Michael auf und setzte sich zeitweiße sogar vor den letzten Schikanen neben Michael, für ein Positionswechsel reichte es aber lange Zeit nicht aus.

Wir haben leider schon zu dieser Zeit ein paar Fahrer mit technischen Defekten zu verzeichnen, was natürlich für uns als Veranstalter aber besonders für die Fahrer selber sehr schade und ärgerlich war. Jörg Burkhardt, Teamkollege von Michael Haidorf aus dem Team Fanatec DTMR erwischte es leider auch sehr früh mit einem Defekt und schied aus. Was natürlich für die beiden aus Sicht der Teamwertung nicht besonders gut tut. Auch die Jungs von P1-Gaming sind lange Zeit gut unterwegs gewesen, mussten aber auch nach längerer Zeit zwei von vier Fahrzeugen wegen Defekten abstellen.
Marcel Kempinger und Tobias Marz erreichten einen soliden 8. und 9. Platz im Gesamtergebnis auf Le Mans. Sind aus Sicht der Teamwertung neben dem Team SKS von Manuel Birkner und Manfred Schneider das einzige Team das zusammen die Schwarz-Weiß-Karierte Flagge gesehen hat.
Verspricht jedenfalls auch aus Sicht der Teamwertung im nächsten Rennen spannend zu werden und vielversprechend ob es den Teams nochmal einmal so gelingen wird. Die Strecke wurde nach der zweiten Regenphase wieder trocken und die Sonne kam heraus, die Strecken Temperaturen erreichten einen Spitzenwert von 21 Grad. Das Wetter schien so zu bleiben und alle Fahren haben sich schon an den blauen Himmel gewöhnt, als wiedererwartend Wolken aufzogen, es passierte wieder, der Regen setzte diesmal nicht schleichend und langsam ein sondern es regnete richtig heftig und der Asphalt setzte sich in kürze unter Wasser. Wir hatten zu dieser Zeit 20% Regen auf der Strecke und wir sahen viele Ausrutscher und verbremser der Piloten, auch einige zum Teil heftigen Einschläge. Die Fahrer waren alle gezwungen sich die Intermediates Reifen zu holen, denn selbst mit den weichen und rot markierten Slick Reifen war es unfahrbar. Nach nur wenigen Runden hatten die Fahrer bei abtrocknender Strecke schon Probleme die Reifen zu kühlen und waren wieder gezwungen an die Box zu kommen und sich die Slick Reifen geben zu lassen. Die meisten Fahrer ließen sich die weichen Reifen geben, denn neben der Ideallinie war es noch wahnsinnig Nass und eine kleine Berührung auf den Nassen Streckenstellen reichte aus, sich zu verbremsen oder gar ein Einschlag nicht mehr verhindern zu können.
Die Schlussphase bestimmte wieder einmal das Wetter, die letzten knapp 40 Minuten des Rennen war wieder einmal der Regen da und mit 10% Streckennässe war es für die Faher wieder einmal ein kritischer Punkt, denn das war zu wenig Nässe um die Intermediates Reifen aufzuziehen und selbst mit den weichen Reifen war es verdammt schwer sauber ohne Fehler über die 13,5 km langen Strecke zu kommen, zudem die Reifen durch die Nässe deutlich an Temperaturverlust erlitten haben.

Was war das für ein Rennen! Spannende Zweikämpfe wo man nur hinschaute, wechselnde Wetterbedingungen, mehr kann man den Zuschauern nicht bieten! Platz 1 und Platz 2 zwischen Manuel und Michael war bis auf die letzte Runde wahnsinnig spannend und es war bis dahin nicht ersichtlich wer es als erster über die Linie schaffte. Platz 1 ging letztentlich an Michael Haidorf gefolgt von Manuel Birkner auf Platz 2 mit 3,5 Sekunden Abstand. Ein schon fast unauffälliges und sauberes Rennen fuhr Markus Müller auf Platz 3 zu ende und komplementiert damit das Podium in Le Mans. Glückwunsch an das Podium. Glückwünsch an alle Teilnehmer des Rennens, vielen Dank an alle Zuschauer und Fans der SRC.

Am 17.05. geht es in Abu Dhabi in den 2. Wertungslauf der Langstreckenmeisterschaft. Diesmal ein Nachtrennen und alle die vom Regen genervt waren, dürfen zu 99% davon ausgehen, dass es in Abu Dhabi sommerlich warm und trocken sein wird. Wir freuen uns darauf!

Zur Streamaufzeichnung
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Die SRC GT-Masters LMS 2014 startet um 13:00 Uhr mit der Qualifikation der Langstrecken Meisterschaft zum Auftaktrennen in Le Mans.

Die Piloten haben 30 Minuten Zeit auf der insgesamt 13,651 km langen Strecke Ihre schnellste Runde zu fahren. Rundenbegrenzung gibt es keine. Wir dürfen also sehr gespannt sein, wer es schafft sich die Pole Position zu erfahren und welches Team zudem die Beste Ausgangslage für das Rennen schafft. Die Spannung steigt zudem weiter an, wenn wir uns den Wetterbericht für Le Mans anschauen, denn sowohl im Qualifying als auch im Rennen ist eine Regenwahrscheinlichkeit zwischen 40% und 53% vorhergesagt.

Nach der Qualifikation und einem kurzen Warm Up beginnt die Startphase und Formations Runde, der Start erfolgt fliegend gegen 14 Uhr. Die Bedingung wie wir Sie vermutlich im Qualiying antreffen werden, scheint sich auch im Rennen fortzusetzten, das würde dann ein Regenrennen voraussagen. Wir dürfen also alleine nur unter diesen Umständen und Voraussetzungen des Wetterberichts ein wahnsinnig spannendes Rennen erleben. Welches Team und welcher Fahrer sich unter solchen Bedingungen am besten durchsetzen kann, Fehler frei und mit einer funktionierenden Strategie durchs Rennen kommt, hat für ein gutes Ergebnis keine schlechten Karten.

Die Kombination hier auf dieser Strecke ist für viele Fahrer sicher nicht einfach, denn hier wird wahnsinnig wenig Flügel gefahren um auf den ewig langen Geraden auch ein dementsprechendes Tempo von ca. 310 km/h fahren zu können. Topspeed ist in Sektor 1 und 2 Grundvoraussetzung, aber nicht allein entscheidend, denn Sektor 3 hat nochmal einige Highspeed Kurven und Schikanen, die mehr Flügel verlangen. Durch diesen Umstand was alleine schon die Strecke für ein ausgewogenes Setup fordert dürfen wir immer noch gespannt sein, wer es schafft die beste Kombination aus allen Sektor Gegebenheiten auf der Strecke umzusetzen. Ein weiterer Kritischer Punkt ist und bleibt das Wetter, denn wenn das Wetter so sein sollte wie angekündigt und es tatsächlich regnen wird, bedeutet das für alle Teilnehmer noch zusätzlich erschwerte Bedingungen, denn wir wissen alle das Regen die Strecke rutschiger macht, eine erschwerte Sicht durch regen und Gischt der Vorausfahrenden Fahrzeuge mit sich bringt und zudem die Reifen bei Nässe deutlicher und schneller abkühlen als auf trockener Fahrbahn. Das Problem mit den Reifentemperaturen haben selbst einige Fahrer auf trockener Strecke, denn wenig Kurven, viel Topspeed und geringe Flügel am Fahrzeug sind keine guten Voraussetzungen um die Gummis zu fordern und damit die Temperaturen in die Reifen zu bekommen und auf den Geraden die Temperatur annährend halten zu können. Dieses Problem wird natürlich wie schon kurz angerissen auf Nasser Strecke nicht einfacher werden sondern noch erheblich schwerer.

Wir freuen uns auf das Rennen in Le Mans. Wir erwarten ein tolles, anspruchsvolles und sehr spannendes Rennen hier auf Le Mans und freuen uns natürlich auch über zahlreiche Zuschauer.

Zum Livestream

 

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